Jerusalem – ein Realitäts-Check

Die unterschiedlichen Statements sagen oft mehr aus über die Personen als über Jerusalem.
 
Wenn Abbas am Mittwoch 13.12.17 erklärt: „Wir sind heute hier, um allen deutlich zu sagen, dass Jerusalem die Hauptstadt des Staates Palästina w a r , ist und bleiben wird.“ Muss man sich ernsthaft fragen, wann es diesen Staat mit der Hauptstadt Jerusalem gegeben hat.
 
Eine Eskalation in den Palästinensergebieten ist derzeit auf keiner Prioritätenliste. Das neue Ordnungsprinzip im Nahen Osten heißt nun eher: Schiiten gegen Sunniten
 
Früher hatten die Drohungen funktioniert, heute nicht mehr.
 
Gewisse Reflexe, auf die die Palästinenser immer zurückgegriffen haben, funktionieren so nicht mehr. Sie sollten sich mit den Israeli verständigen und nicht mit Europa oder anderen Ländern. Am Ende müssen sich Israeli und Palästinenser einigen.
 
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Statements und Update zum US-Umzug nach Jerusalem

Vor Trumps Vorstoß erkannte nur Russland Westjerusalem als israelische Hauptstadt an. Es gibt neun Generalkonsulaten in Jerusalem (Die Generalkonsulate der USA, Frankreichs, Italiens und Griechenlands befinden sich in Westjerusalem. Die des Vereinigten Königreichs, der Türkei, Belgiens, Spaniens und Schwedens befinden sich in Ostjerusalem).
 
Welt.de schreibt (gekürzt): Der US-Präsident hat recht mit seinem Plan, die US-Botschaft nach Jerusalem zu verlegen. Zwanzig Jahre der Realitätsverweigerung haben den Frieden im Nahen Osten nicht nähergebracht. Es ist Zeit, die Realität anzuerkennen.
 
Nur diplomatisch wird die Fiktion aufrechterhalten, der Status der Stadt sei noch unklar. Nun hat US-Präsident Donald Trump diese Schizophrenie beendet.
 
Hass und Terror und Anschläge hat es auch bisher gegeben und wird es geben, solange Hass und Terror gepredigt werden. Daran sind weder Trump noch Israel schuld. Unlogisch wäre, Israel wegen der Handlungen Amerikas zu bestrafen.
 
Übrigens müssten Muslime überall in der Welt dankbar sein, dass Israel die Sicherheit des Felsendoms und der Al-Aksa-Moschee auf dem Tempelberg garantiert.
 
Hamas: Der US-Präsident habe damit „das Tor zur Hölle“ geöffnet.
 
Manuel Hassassian, palästinensischer Gesandter in Großbritannien, gegenüber erklärte gegenüber dem Sender BBC: „Er erklärt 1,5 Milliarden Muslimen und hunderten von Millionen Christen den Krieg.“    ?
 
Dieser Schritt werde die Befreiung Palästinas von israelischer Besetzung nicht stoppen, betonte Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei. „Jerusalem zur Hauptstadt des besetzten Palästinas zu erklären, zeigt lediglich die Verzweiflung und Handlungsunfähigkeit (der USA und Israels).“ (Also Israel ist das besetzte Gebiet).
 
Welt.de: Rede zur Anerkennung von Jerusalem als Israels Hauptstadt weiterlesen →
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Neue Position von Israel

Laut einem Bericht in der kuwaitischen Zeitung «Al-Jarida» hat eine ungenannte israelische Quelle berichtet, dass der syrische Präsident Bashar Assad während seiner letztwöchigen Visite in Russland Präsident Vladimir Putin eine Botschaft für Premier Benjamin Netanyahu übergeben hat. Demnach sei Damaskus im Rahmen einer umfassenden Regelung zwischen den beiden Staaten einverstanden mit einer entmilitarisierten Zone von bis zu 40 Kilometern von der Waffenstillstandslinie auf dem Golan. Bedingung sei allerdings, dass Israel nicht auf eine Entfernung von Assads Regime von der Macht hinarbeite.

Nur wenige Wochen nach der Unterzeichnung eines Aussöhnungsabkommens droht der Konflikt zwischen den beiden rivalisierenden Palästinenserorganisationen Fatah und Hamas wieder neu zu entflammen.

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Sigd-Fest der äthiopische Juden

Sigd ist ein Feiertag der äthiopischen jüdischen Gemeinde, bekannt als „Beta Israel“. Der Name des Feiertages leitet sich aus dem hebräischen Wort für Niederwerfung „sgida“ ab.
 
Die äthiopische Gemeinschaft macht – zusätzlich zur individuellen Selbstuntersuchung während Jom Kippurs – eine gemeinschaftliche Prüfung, um würdig zu sein, aus dem Exil nach Jerusalem zurückzukehren.
 
Sünden der Gemeindemitglieder werden während Jom Kippurs und den folgenden 50 Tagen vergeben.
 
Das Fest wird am 29. des jüdischen Monats Cheschwan gefeiert. Das ist 50 Tage nach Jom Kippur (ähnlich dem Feiertag von Shavuot, der 50 Tage nach Pessach gefeiert wird). Sigd markiert die Erneuerung des Bundes zwischen dem jüdischen Volk, Gott und seiner Thora. An Sigd beten die äthiopischen Juden zu Gott und bitten darum, sie nach Zion zurückzubringen.
 
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Nahost aus der Balance – droht die Eskalation?

Saudia Arabien und ihre Verbündeten arabischen Staaten haben ihre Einwohner aufgefordert den Libanon zu verlassen (Do 9.11.2017).
 
Hinter dem Rücktritt von Libanons Premier steckt Saudi-Arabiens Kronprinz. Das könnte eine neue Welle der Gewalt auslösen: Israel gegen die Hisbollah, Saudi-Arabien gegen den Iran.
 
Noch vor einigen Wochen schien für den libanesischen Premier Saad al-Hariri die Welt in Ordnung zu sein ….Überhaupt schien dem 47-jährigen Regierungschef das Unmögliche zu gelingen …herrschte unter Hariri relative Ruhe.
 
Schon lange wuchs die Kritik an Hariri, weil er nicht als Bollwerk gegen, sondern als Wegbereiter der Iraner fungierte.
 
Muhammad Bin Salman entschlossen ist, in den eigenen Reihen Gehorsam zu erzwingen.
 
Hariri hat einen kalten Krieg gestartet, der zum Bürgerkrieg eskalieren könnte.
 
Die Lage in der Region sei an einem „Wendepunkt – es könnte einen tödlichen Zusammenstoß zwischen Saudi-Arabien und dem Iran geben.
 
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Israel Angriff und Pause

Die den Gazastreifen kontrollierende fundamentalistische Hamas-Bewegung soll damit einverstanden sein, keine Terroranschläge gegen Israel mehr zu verüben, und auch keine Raketen aus dem Gazastreifen mehr gegen Ziele im jüdischen Staat abzufeuern. Das berichtete am Sonntag die in London erscheinende Zeitung «Asharq al-Awsat» (Der Nahe Osten) unter Berufung auf palästinensische Quellen.

Israelische Kampfflugzeuge sind am Montag 16.10.17 nach Militärangaben von Syrien aus mit einer Flugabwehrrakete angegriffen worden. Die Luftwaffe habe daraufhin eine Raketenbatterie in Syrien beschossen und „außer Gefecht gesetzt“, sagte der israelische Militärsprecher Jonathan Conricus.

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Das Gütesiegel Unesco ist unappetitlich geworden

Aus der Kolumne von Andreas Kunz in der Sonntagszeitung
 
Das Aufsehen war groß, als die USA und Israel am letzten Donnerstag 12.10.17 aus der Unesco ihren Austritt bekannt gaben.
 
Die Zahl der Resolutionen, die der Unesco-Vorstand von 2009 bis 2014 verabschiedete, ist aufschlussreich: 46 Mal verurteilte die Organisation willkürlich Israel – eine einzige Resolution richtete sich gegen das Bürgerkrieg führende Syrien. Und ein Total von 0 Resolutionen verabschiedete die Unesco in der gleichen Zeit gegen Nordkorea, den Iran, Sudan oder irgendein anderes Land.
 
Keine Reaktion zeigten sowohl Ban wie auch die Unesco hingegen, als die Palästinenser in Gaza mit Bulldozern die antike Hafenstadt Anthedon zerstörten – ein Weltkulturerbe der Unesco.
 
Diesen Sommer diskreditierte sie ­Israel als «Besatzungsmacht» und aberkannte dem Land jeglichen rechtlichen oder historischen Anspruch auf seine Hauptstadt Jerusalem. Ein Jahr zuvor hatte die Unesco entschieden, den Tempelberg und die Klagemauer ausschließlich mit deren muslimischen Namen zu benennen – obwohl beide auch zu den heiligsten Stätten des Judentums gehören.
 
…. man fragt sich, warum eigentlich erst die USA und Israel aus diesem Verein ausge­treten sind.
 
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