Kommt es zum Krieg zwischen Israel und Iran in Syrien?

„Offensichtlich nimmt das iranische Regime die öffentlichen Warnungen des israelischen Verteidigungsestablishments nicht ernst. Es verhandelt fieberhaft mit dem syrischen Regime und führt Erkundungen vor Ort durch, um einen Militärflughafen in der Nähe von Damaskus zu finden, der den Kampfeinheiten der iranischen Revolutionsgarden als Stützpunkt dienen könnte.
 
Zugleich schreiten die iranisch-syrischen Verhandlungen über einen eigenen iranischen Landungssteg im Hafen von Tartus und die Schaffung einer iranischen Division auf syrischem Boden voran.
 
Israel hat jedoch den Iranern und Syrern sowie den Russen gegenüber deutlich gemacht, dass es eine iranische Präsenz in Syrien – insbesondere in Form iranischer Kampfflieger oder eines iranischen Landungsstegs in Tartus – nicht zulassen werde.
 
Iran setzt afghanische Kindersoldaten in Syrien ein.
 
Die Türkei marschiert in Syrien ein,
 
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Die Taqiyya-Politik zur Täuschung

Iran ist es gelungen, eine Geopolitik des schiitischen Gürtels in antiwestlicher und antisunnitischer Absicht durchzusetzen.
 
Gedanken zum Nahen Osten von Bassam Tibi, gekürzt aus der BAZ 5.10.17
 
Anders als Sunniten, die sehr laut in die Rhetorik-Fanfare blasen, macht der schiitische Iran Politik im Stillen und verkauft sich täuschend an den Westen als Dialogpartner.
 
Bis zum Erscheinen von Edward Saids Buch «Orientalism» im Jahr 1979 war es in den westlichen Islam-Studien möglich, frei über den Islam zu forschen. Said verunglimpfte die gesamte westliche Islam-Forschung mit dem Vorwurf des «Orientalismus». Jeder, der sich kritisch über den Islam äussert, riskiert, der Islamophobie bezichtigt zu werden.
 
Nach der Islamischen Revolution unter Khomeini 1979 hat Iran systematisch versucht, seine islamische Revolution nicht als schiitisch zu beschränken, sondern als universell gelten zu lassen, auch für die gesamte Welt des Islam. Aber schnell mussten sunnitische Muslime die dahinter sich verbergende schiitische Strategie der Taqiyya erkennen.
 
Die Begriffe Assassinen und Taqiyya sind islamisch-schiitischen Ursprungs. Nach dem
 
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Missbrauchtes Vertrauen in Israel

Der palästinensische Namir Mahmoud, 37, der am Dienstagmorgen 26.9.2017 außerhalb der Westbanksiedlung Har Adar drei Israeli erschossen hatte, stammte aus dem benachbarten palästinensischen Dorf Bet Sourik und war Vater von vier Kindern. Diesen hatte seine Gattin nach Angaben des Shabak-Geheimdiensts vor ihrer kürzlichen Flucht nach Jordanien zurückgelassen.
 
In einer Botschaft ersuchte Mahmoud seine Frau um Vergebung. Er wisse, fügte er hinzu, um die Schwere der Taten, die er zu begehen beabsichtigte. Er ersuchte seine Frau, sich um die Kinder zu kümmern. Mahmoud war in Besitz einer israelischen Arbeitsbewilligung und hatte zeitweise in Har Adar gearbeitet.
 
Wie «Haaretz» schrieb arbeiten viele Palästinenser aus den benachbarten Dörfern in israelischen Siedlungen, und zwischen beiden Seiten habe sich ein hohes Niveau an Vertrauen entwickelt.
 
Der Abgeordnete David Bitan (Likud) sagte: « Der palästinensische Terrorismus nutzt unseren guten Willen aus, um Israeli zu ermorden.»
 
Die drei Opfer des Anschlages waren, Or Arish, 25 Jahre alt, aus Har Adar, Wachmann Youssef Ottman aus Abu Gosh, 25 Jahre alt und der 20 Jahre alte Grenzschutzpolizist Solomon Gavriya.
 
Er hätte eigentlich erst Abend arbeiten sollen …
 
Die radikal-islamische Hamas begrüßte den Anschlag.
 
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Vandalismus an Kirchen und Moscheen in Israel

Wie die Zeitung «Haaretz» am Sonntag berichtete, sind in Israel seit 2009 total 53 Moscheen und Kirchen vandalisiert worden. Nur in neun der Fälle wurde aber Anklage erhoben, und nur in sieben Fällen gab es laut dem Bericht eine Verurteilung.
 
Der bisher letzte Fall trug sich am Mittwoch 20.9.2017 in der St. Stephen‘s Kirche im Kloster Bet Jamal bei Beit Shemesh zu. Viele Gegenstände wurden zerbrochen, unter ihnen bemalte Glasfenster und eine Statue der Jungfrau Maria.
 
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Berechnendes Hamas-Angebot

Die radikal-islamische Hamas hat sich bereit erklärt, die Verwaltung des Gazastreifens an die gemäßigtere Palästinenser-Regierung zu übergeben. Wie ist dieser Schritt zu deuten?
 
Auf den ersten Blick eine Sensation, doch die Geste schafft Stoff für Konflikt. Nun ist Abbas am Zug – und befindet sich in einer heiklen Lage.
 
Seit zehn Jahren herrscht Bürgerkrieg zwischen den beiden mächtigen Palästinenserorganisationen. Die Hamas befindet sich an einem historischen Tiefpunkt. Die Hamas will Kairo schmeicheln – und Abbas in die Rolle des Spielverderbers drängen. Die Hamas stellt drei Bedingungen auf, denen Abbas nie zustimmen kann.
 
Fatah-eigener Fernsehsender 23.8.2017: Nie habe man Israel anerkannt, nie werde man Israel anerkennen – daher müsse auch die Hamas dies nicht tun.
 
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88 Prozent der Israelis zufrieden

88 Prozent der israelischen Bürger im Alter von 20 Jahren und darüber sagten, sie seien «sehr zufrieden» oder «zufrieden» mit ihrem Leben. 21 Prozent oder rund 1,1 Millionen Menschen fühlen sich in einem konstante Stress. Sechs Prozent der Bevölkerung Israels (rund 340’000 Menschen) geben zu, sich regelmässig einsam zu fühlen, und 34 Prozent sagen, sie hätten Schwierigkeiten, ihre monatlichen Ausgaben zu begleichen. Rund 924.000 Israelis (10,7 Prozent) leben unterhalb der Armutsgrenze.
 
Die durchschnittliche Lebenserwartung für israelische Frauen lag bei 84,2 Jahren, bei Männern lag diese Zahl bei 80,7.
 
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Kommt es in Israel zum Religionskrieg?

Der jahrelange Streit um die Wehrpflicht für Ultra-Orthodoxe geht weiter. Er hat eine neue Wendung genommen. Fromme befürchten nun einen Identitätsverlust.
 
Am Dienstag 12.09.2017 hat der Oberste Gerichtshof die bisher gültige Ausnahmeregelung für Orthodoxe für «verfassungswidrig» und «diskriminierend» erklärt. Er kippte ein Gesetz aus dem November 2015.
 
Die Orthodoxen werden zur Arbeitslosigkeit erzogen und sind im Berufsleben nicht zu gebrauchen. Orthodoxe aber, die in der Armee waren, finden in der Regel den Weg ins Berufsleben.
 
Die Orthodoxen sind überzeugt, dass der Kampf für das Land Israel zwei Ebenen hat: eine physische und eine spirituelle.
 
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