Geburtshaus von den Aposteln Petrus und Andreas gefunden

Die Überreste einer alten Kirche wurden im antiken Bethsaida freigelegt. Es wird davon ausgegangen, dass sie auf dem Geburtshaus der Apostel Petrus und Andreas aufgebaut worden war.
 
Diese Ausgrabung in Galiläa sorgt auch in der säkularen Presse für Schlagzeilen.
 
Bereits im achten Jahrhundert fanden Wallfahrten aus Europa zu dieser Kirche statt, von welcher Bischof Willibald von Eichstätt anno 725 über eine eigene Reise ins Heilige Land berichtete. Willibald hatte damals erklärt, dass die Kirche auf dem Haus der beiden Apostel aufgebaut worden war.
 
Die Stadt Bethsaida / Julias verschwand gegen Ende des 3. Jahrhunderts plötzlich aus den historischen und archäologischen Aufzeichnungen. Dann wurde im fünften Jahrhundert eine byzantinische Siedlung mit einem Kloster und der jetzt gefundenen Kirche an Ort und Stelle gebaut, und plötzlich begannen die literarischen Quellen von neuem. Die Kirche und die Stadt würden im 8. Jahrhundert wieder verlassen.
 
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