Erste „jüdische“ Olympia-Medaille in London

Frankreich hat bei den jetzigen Olympischen Spielen in London bei der 4×100-Meter-Freistilstaffel der Männer die Goldmedaille gewonnen. Als Fabien Gilot (28), 1.93, seine Arme in Siegerekstase hochriss, sah man seine Tätowierung am linken Oberarm. Dort steht „Ani klum biladehem“, was soviel heißt wie „Ich bin nichts, ohne sie“. Fabiens Vater Michel verriet der Presse, was hinter dem Tattoo steckt. Fabien will mit diesem Körperschmuck alle Holocaustopfer – und überlebenden, besonders aber seinen Großvater Max Goldschmidt (geboren in Berlin), ehren. Er überlebte Auschwitz. „Max war Fabiens Held, er schaute zu ihm auf“, erzählt sein Vater über den Olympia-Sieger.

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