Fasten des Gedalja – Taube Ohren führen in die Katastrophe

Am 3. oder 4. Tischri (2019: Montag 2. Oktober) erinnert das «Fasten des Gedalja» an die Ermordung des letzten jüdischen Statthalters unter Nebukadnezar.
 
Die Geschichte dieser folgenreichen Untat, die kurze Zeit nach der Zerstörung des ersten Tempels vor mehr als 2500 Jahren von einem Juden begangen wurde, kann man im Buch des Propheten Jeremia (Kapitel 40-43) lesen.
 
Gedalja glaubte ihnen nicht …. Jismael und seine Männer fielen über Gedalja her und stachen ihn nieder.
 
Johanan, die anderen Offiziere und alle, die zu Jeremia gekommen waren, schlugen die Weisung des Herrn in den Wind. Später drang Nebukadnezar in Ägypten ein und die meisten Juden kamen dabei ums Leben. Jeremias düstere Prophezeiung hatte sich bewahrheitet.
 
Am 2. Oktober 2019 war der erste Verhandlungstag in den Netanyahu-Fällen. Seine Gegner versuchen ihn aus dem Amt zu drängen. Der Ausgang ist immer noch offen. Die Anwälte des Premierministers hatten am 2. Oktober nach elfstündigen Beratungen mit den Staatsanwälten das Justizministerium in Jerusalem verlassen.
 
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Israels Dilemma

In den nächsten Tagen wird Präsident Rivlin mit Vertretern aller Parteien zusammentreffen und fragen, wen er mit dem Aufbau einer Regierung beauftragen soll. Am 25. September 2019 erhält entweder Netanyahu oder Gantz dieses Mandat. Er hat dann vier Wochen Zeit, um eine Koalition zu bilden.
 
Liberman hat angedeutet, dass er Gantz empfehlen könnte, da er eine Einheitsregierung von nur Netanjahu und Gantz ohne die ultraorthodoxen Parteien sehen wollte.
 
Netanjahu hat darum gebeten, mit Gantz über die Möglichkeiten einer Einheitsregierung zu sprechen. Er spielte auf die Wahlen von 1984 an, die zu einer umfassenden Einheitsregierung mit Rotation führten, in der Peres und Shamir jeweils zwei Jahre als Premierminister gedient hatten.
 
Gantz hat sich für eine Einheitsregierung ausgesprochen, aber nur unter seiner Führung.
 
Die ultraorthodoxen Parteien sind dabei, ihre Rabbiner um Erlaubnis zu bitten, mit der Blau-Weißen-Partei von Benny Gantz zusammenzuarbeiten.
 
Wenn bis zum 28. Dezember niemand eine Regierung bilden kann, werden bis zum 31. März 2020 Neuwahlen stattfinden.
 
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Israels Schachzug gegen die Hisbollah

Der Chef der Hisbollah Hassan Nasrallah drohte Israel mit einem Angriff, um sich für die Angriffe auf Hisbollah-Ziele in Syrien und im Libanon zu revanchieren.
 
Am Sonntag 1.9.2019 behauptete die Hisbollah, sie habe eine IDF-Patrouille angegriffen und mindestens zwei Soldaten getötet oder verletzt. Diese Aussage basiert auf ihren eigenen Beobachtungen, die sie mit mit einem Video zu untermauern versuchte.
 
Das arabische Konzept der Ehre ist so stark, dass Logik keine Rolle spielt: Die Schande, von jemandem angegriffen zu werden, ist zu groß, um unbeantwortet zu bleiben. Die Ehre der Hisbollah musste wieder hergestellt werden.
 
Doch es war ein leeres Fahrzeug, das extra hingestellt wurde. Die IDF benutzte falsches Blut, mit dem sie die Hemden der Soldaten tränkte, täuschte eine Evakuierung samt Hubschraubereinsatz vor, der die nur scheinbar verwundeten Soldaten ins Krankenhaus brachte.
 
Es wäre eine Schande für die Hisbollah, zuzugeben, dass sie ausgetrickst wurde.
 
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Doppelte Verlegenheit für den Iran

Israel hat eine Anti-Drohnen-Technologie entwickelt, welche feindliche Drohnen übernehmen kann. So zerstörte die iranische Drohne eine Stellung der Hisbollah.
 
Ägypten droht der Hamas, Israel nicht länger zu helfen, wenn sie weiterhin Raketen abfeuert. Kairo forderte Berichten zufolge die Hamas auf, die Vereinbarung einzuhalten, und warnte die Organisation vor dem Kampf gegen Israel im Dienste des Iran und der Hisbollah.
 
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Statement zum Pazifismus

Die Juden Europas trauten in den 1930er Jahren ihren Gastländer, insbesondere Deutschland. Warum sollten sie es nicht tun? Die Juden hatten sich als gute deutsche Staatsbürger erwiesen und dienten im Militär im Ersten Weltkrieg und erhielten Auszeichnung. Außerdem waren die Deutschen keine Barbaren, sondern gehörten zu den kultivierten und gebildetsten Menschen in Europa. Die meisten Deutschen waren Christen, die einen Juden anbeten (Jesus). Sie hatten denselben Gott der Bibel wie die Juden selbst.
 
Es gibt wieder einige, die den Pazifismus predigen. Ihre Rechtfertigung basiert auf der Idee, dass „alle Sünden vor Gott gleich sind“. Doch die Bibel unterscheidet zwischen den verschiedenen Sünden. Es gibt Sünden zum Tod und Sünden nicht zum Tod. Die Bibel beschreibt sowohl Mord, als auch Totschlag, die beide völlig unterschiedliche Konsequenzen haben.
 
Der in den Zehn Geboten gegebene Befehl wird normalerweise fälschlicherweise als „Du sollst nicht töten“ übersetzt. Das Hebräische unterscheidet sehr deutlich, und das hier verwendete Wort ist lo tirtzach – „Du sollst nicht morden„. L’harog, das Wort für „töten“ wird in den Zehn Geboten nicht verwendet.
 
Jesus sagte uns auch, dass es „keine größere Liebe gibt als jemanden, der sein Leben für seine Freunde niederlegt“ (Johannes 15,13).
 
Bis zu dem Tag, an dem die herrliche Prophezeiung Jesajas (Kapitel 2) eintrifft: „Er wird Recht schaffen zwischen den Nationen und viele Völker zurechtweisen. Dann werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen umschmieden und ihre Lanzen zu Winzermessern.“
 
Auszüge von Elhanan ben-Avraham, 30. Juli 2019 weiterlesen →
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Geburtshaus von den Aposteln Petrus und Andreas gefunden

Die Überreste einer alten Kirche wurden im antiken Bethsaida freigelegt. Es wird davon ausgegangen, dass sie auf dem Geburtshaus der Apostel Petrus und Andreas aufgebaut worden war.
 
Diese Ausgrabung in Galiläa sorgt auch in der säkularen Presse für Schlagzeilen.
 
Bereits im achten Jahrhundert fanden Wallfahrten aus Europa zu dieser Kirche statt, von welcher Bischof Willibald von Eichstätt anno 725 über eine eigene Reise ins Heilige Land berichtete. Willibald hatte damals erklärt, dass die Kirche auf dem Haus der beiden Apostel aufgebaut worden war.
 
Die Stadt Bethsaida / Julias verschwand gegen Ende des 3. Jahrhunderts plötzlich aus den historischen und archäologischen Aufzeichnungen. Dann wurde im fünften Jahrhundert eine byzantinische Siedlung mit einem Kloster und der jetzt gefundenen Kirche an Ort und Stelle gebaut, und plötzlich begannen die literarischen Quellen von neuem. Die Kirche und die Stadt würden im 8. Jahrhundert wieder verlassen.
 
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Saudi nicht auf dem Tempelberg in Jerusalem willkommen

So begrüßten die Palästinenser einen Saudi-Blogger, der in der al Aqua Moschee zu beten kam. Ins Gesicht zu spucken – die erniedrigendste Beleidigung in der arabischen Kultur.

Palästinenser haben Steine und Stühle auf einen Saudi-Bürger geworfen.
siehe: https://www.obrist-impulse.net/saudi-nicht-auf-dem-tempelberg-in-jerusalem-willkommen/

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