Syrien das Pulverfass im Nahen Osten

Die neusten Entwicklungen in Syrien lassen aufhorchen. Der Krieg ist nicht beendet und könnte jederzeit weiter eskalieren.
 
Allein in der ersten Februarwoche sind mehr als 1000 Zivilisten durch Luftangriffe getötet worden.
 
Die Nachrichten, um die iranische Drohne und den Abschuss der israelischen F16 sind oft verwirrend. Die Drohne wurde am Schabbat von der zentral-syrischen Luftwaffenbasis T4 in der Provinz Homs gestartet und von dort aus gesteuert. Als sie die Grenze zwischen Jordanien und Israel überquert, hat …
Die syrische Armee feuerte im Gegenzug mehr als zwanzig Luftabwehrraketen auf die zurückkehrenden israelischen Flugzeuge.
 
Beide Piloten konnten sich wie durch ein Wunder mit ihrem Schleudersitz retten. Für Israel war das der erste Verlust eines Kampfjets durch feindliches Feuer seit 35 Jahren.Fast die Hälfte der syrischen Luftabwehr wurde unbrauchbar gemacht. Israelische Militärs bemerkten, dass Syrien neben den älteren S-200 mittlerweile modernere Luftabwehrraketen vom Typ SA-17 einsetzt – russischer Bauart.
 
Nahe der Stadt Deir ez-Zor wurde am Mittwoch 7.2.18 eine Stellung der Kurden angriffen, dabei sind Dutzende russische Söldner getötet worden. Nach amerikanischen Angaben wurden im Luftschlag mehr als hundert Angreifer getötet. Rund 30% von Syrien stehen heute unter amerikanisch-kurdischer Kontrolle.
 
Unterdessen versucht auch die Türkei sich Land unter den Nagel zu reißen. Doch die Operation Olivenzweig scheint nicht so friedlich zu verlaufen. Die Türkei verlor am Samstag 10.2.18 bei Kämpfen um die Enklave Afrin elf Soldaten und einen Hubschrauber.
 
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Die Türkei schickt Pilger mit türkischen Fahnen nach Ostjerusalem

Im Konflikt um den Jerusalemer Tempelberg mischt in letzter Zeit auf muslimischer Seite ein neuer Akteur mit. Es ist die Türkei.
 
So finden auf dem Berg immer häufiger türkische Pilger und palästinensische Erdogan-Verehrer zu lauten Demonstrationen zusammen, bei denen türkische Nationalfahnen geschwungen und Erdogan-Poster hochgehalten werden. Manche von ihnen tragen ostentativ den Fez, die in osmanischer Zeit übliche Kopfbedeckung.
 
Die inszenierten Besuche sind Teil einer schon länger anhaltenden wohldurchdachten Kampagne, der neoosmanisch Selbstinszenierung der Türkei als islamische Großmacht.
 
Immer zahlreicher werden eigene Demonstranten, darunter häufig vollverschleierte Frauen, die die jüdischen Besucher bei ihren Rundgängen auf dem Moscheenareal mit lautem Schreien bedrängten.
 
Der Jerusalem-Besuch des Diyanet-Chefs Görmez markierte einen Wendepunkt.Nach israelischen Angaben stieg die Besucherzahl in den letzten Monaten des Jahres 2017 im Vergleich zum Vorjahr um mehr als vierzig Prozent.
 
Türkische Besucher sind häufig auf Provokation aus. So hat manch einer schon beim Rundgang durch die Ostjerusalemer Altstadt im armenischen Viertel hängende Plakate abgerissen, die an den osmanischen Völkermord an den Armeniern erinnern. Die türkischen Pilger pflegen auch demonstrativ türkische Nationalfahnen in der Hand zu halten.  weiterlesen →
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Bedarf an psychologischer Betreuung für Holocaust-Überlebende

Eine der wichtigsten Aufgaben: Dasein, zuhören und aus akuten Krisen herausführen und in die Normalität zurückbegleiten – von einer Person, die die Situation versteht, aber nicht zu nah (Familie) ist.
 
Obwohl der Kreis der Holocaust-Überlebenden täglich kleiner wird, steigt der Bedarf an psychologischer Betreuung: Wenn das soziale Netz im Alter schwächer wird, werden die Erinnerungen noch belastender.
 
Giselle Cychowicz wollte sich eigentlich schon in Pension verabschieden. Weil der Gesprächsbedarf bei Holocaust-Überlebenden aber das Angebot weit übersteigt, arbeitet sie auch mit fast 91 Jahren noch weiter. Inzwischen sind 400 Psychologen im Einsatz. 20 657 Menschen nahmen 2017 Unterstützung in Anspruch.
 
Ich wusste , dass ich mit jemandem reden muss. Doch ich wusste nicht mit wem. Ich trug ständig eine Maske.
 
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Judenhass in unserer Zeit

„Diejenigen, die glauben, dass sie (die Juden) heute die Besitzer von Jerusalem sind, werden morgen nicht einmal Bäume finden können, um sich dahinter zu verstecken“, sagte Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan während einer Veranstaltung zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember in Ankara.
 
Erdoğan bezog sich (in seiner Warnung gegenüber Juden und Amerika) auf einen Hadith (ein bezeugter Ausspruch des islamischen Propheten Mohammed) über den Tag des Jüngsten Gerichts.
 
Ihre Wut über die Jerusalemer Erklärung von Trump hat nichts mit der Politik der USA oder Israels zu tun. Ihre Wut rührt daher, dass Juden in Israel als Nation existieren.
 
Um ihre Wut zu rechtfertigen schreiben diese Radikalen die Geschichte um. Die Grundhaltung ist, dass alle wichtigen Persönlichkeiten der Geschichte im Grunde genommen Muslime sind – von Adam bis zu unserer heutigen Zeit.
 
Alles, was mit diesen Menschen oder mit diesen Propheten, die alle Muslime waren, verbunden war, wird zu einem muslimischen Territorium. Und deshalb, muss jeder Ort befreit, nicht erobert werden, vom Judentum und Christentum.
 
Die Gläubigen all dieser Religionen sind Besatzer muslimischer Länder. Sie haben nach dieser Auffassung tatsächlich die einzig wahre Religion aufgegeben; deshalb sind sie verflucht und werden von Allah bestraft, wenn sie sich nicht zum Islam [zurück] bekehren. Wenn sie trotzdem leben dürfen, dann nur wegen der „Barmherzigkeit“ der Islamisten.
 
Diese sich verweigernde Geschichtsauffassung, die nichts anderes als den Islam anerkennt, ist der Unterschied.
 
In den Hadith steht: “Jeder Mensch, der auf die Welt kommt, kommt zunächst mit der natürlichen Veranlagung zum Islam auf die Welt. Die Eltern sind es dann, die sie zu Christen, Juden oder Feueranbetern machen.” Buchārī, Dschanāiz 92; Ebū Dāwud, Sunna 17
 
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Proklamation: Endlösung

Unglaublich was auf diesem Plakat steht:
 
We stand up to the end. Israel must vanish from the entire world
 
Wir stehen auf bis zum Ende. Israel muss von der ganzen Welt verschwinden.
 
Das Plakat mit dem Porträt des iranischen Obersten Führers Ayatollah Ali Khameneistand stand auf einer Kriegsausstellung südlich von Teheran am 26. September 2016 (8 Monate nach dem Inkrafttreten des Atomabkommens).
 
Spannend ist, dass der Text auch auf Englisch steht und es so für die ganze Welt unmissverständlich ist, was der Iran beabsichtigt. weiterlesen →
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Ohne Jerusalem kein Palästina

„Ohne Jerusalem als Hauptstadt ist ein Palästinensischer Staat wertlos“, sagte der palästinensische Hauptunterhändler, Saeb Erekat, am Dienstag 9.1.2018.
 
Einige berufen sich in den Diskussionen um Jerusalem immer wieder auf das Völkerrecht.
 
Mancher wird überrascht sein zu erfahren, dass der Begriff «Hauptstadt» gar keine völkerrechtliche Kategorie ist.
 
Was es völkerrechtlich nicht gibt, kann man auch nicht völkerrechtlich anerkennen.
 
Wer immer West-Jerusalem nicht als Teil von Israel anerkennen will, darf auch Ostjerusalem und Bethlehem nicht als Teil der palästinensischen Gebiete anerkennen.
 
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Es geht nicht wirklich um Jerusalem

Bei den Protestaktionen, bei denen US-Flaggen abgefackelt wurden, ging es mehr darum, die USA und Amerikaner zu hassen, als gegen eine angebliche Änderung des Status von Jerusalem zu protestieren.
 
Warum sollten die Palästinenser eine Kampagne starten, um die Schliessung aller amerikanischen Institutionen im Westjordanland und im Gazastreifen zu fordern, einschliesslich der United States Agency for International Development (USAID), die Hunderte von Millionen Dollar investiert hat, um den Palästinensern beim Aufbau eines lebensfähigen künftigen palästinensischen Staates zu helfen?
 
Das eigentliche Ziel der Palästinenser besteht darin, „Palästina vom Mittelmeer bis zum Jordan zu befreien“. Mit anderen Worten, das bedeutet, dass das eigentliche Ziel der Palästinenser darin besteht, Israel zu zerstören.
 
Das Informationsministerium der Palästinensischen Autonomiebehörde veröffentlichte am 16.12.17 eine Erklärung, in der es die Existenz der Klagemauer, der heiligsten Stätte des Judentums, ablehnte.Sie fordert die UNESCO nachdrücklich auf, entschlossen Stellung zu beziehen und den Besuch des Abgeordneten Pence an der Buraq-Mauer als terroristische Handlung und als Akt der Aggression zu betrachten.
 
Die Palästinenser, Araber und Muslime können die Tatsache, dass Israel existiert, nicht ertragen. Obwohl Israel auf keiner ihrer Landkarten ist, wird immer wieder davon gesprochen.
 
Wenn die EU und die europäischen Staaten West-Jerusalem nicht als Teil von Israel anerkennen, dann müssen sie Bethlehem auch nicht als Teil der palästinensischen Gebiete anerkennen.
 
Viele Araber und Muslime schwelgten in Phantasien über eine Auslöschung Israels und wurden durch die Haltung der Welt darin bestärkt, dass dies nur noch eine Frage der Zeit ist.
 
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