Normalisierung zwischen Israel und Bahrain

Israel und Bahrain haben sich auf ein Abkommen zur Normalisierung ihrer Beziehungen geeinigt. „Ein weiterer historischer Durchbruch“, schrieb US-Präsident. Das Königreich Bahrain ist ein enger Verbündeter Saudi-Arabiens und der Emirate. Bahrain pflegt auch enge Beziehungen zu den USA. So ist dort etwa die 5. US-Flotte stationiert.

Während Bahrain wie seine arabischen Golfnachbarn von einem sunnitischen Herrscherhaus regiert wird, sind die Einwohner mehrheitlich schiitisch. Traditionell hat das Land enge Beziehungen zum ebenfalls schiitischen Iran, dem Erzfeind Israels.

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Abraham-Abkommen

Eine Fatwa vom 8.9.20 verbietet die Normalisierung der Beziehungen zu Israel. Die Arabische Liga lehnt am 9.9.20 eine Verurteilung des Abkommens ab.

Fatah: Es wird eine umfassende Intifada sein, eine nationale Rebellion mit allem, was dazugehört.

Brisant ist das Abkommen, weil eine nähere Zusammenarbeit den Israelis ermöglicht, die Strasse von Hormus zu beobachten. Ebenso den Golf von Aden, da die Insel Sokotra unter der Verwaltung von den Vereinigten Arabischen Emirate steht.

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Israel Lockdown geplant

Nachdem das Coronavirus in Israel außer Kontrolle geraten war, stimmten die israelischen Minister am späten Donnerstagabend dafür, die Nation für zwei Wochen in einen vollständigen Lockdown zu versetzen. Darüber muss aber erst noch das gesamte Kabinett abstimmen. Sie werden sich am Sonntag treffen.

In der ersten Phase müssen alle zuhause bleiben, bis auf Menschen, die überlebensnotwendige Tätigkeiten ausüben. In der zweiten Phase ist das Reisen zwischen den Städten verboten. In der dritten Phase werden nur Orte mit hohen Infektionen eingeschränkt. Der genaue Zeitplan wird noch diskutiert.

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Das politische Gefüge im Nahen Osten verändert sich

Nicht nur der Iran, sondern auch die Türkei strebt nach Vorherrschaft in der Region, und die Islamisten, wie etwa die Muslimbrüder, sind eine Bedrohung für alle.

Die neuen «Schutzherren» und Geldgeber der Palästinenser insbesondere Hamas und Islamischer Jihad sind der Iran, die Türkei, Katar und die Muslimbrüder. Gegen diese «Achse» entsteht nun ganz offen eine Gegenachse: Israel, die Golfstaaten, Saudi-Arabien, Ägypten.

Das Normalisierungsabkommen zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten und Israel verändert die gesamte Strategie des israelisch-palästinensischen Konflikts. Es geht nicht mehr nur um Politik und Sicherheit, es geht um Handel, Hightech und Tourismus.

Die sunnitischen Staaten haben sehr genau beobachtet, wie Barack Obama schon vor dem Nuklearabkommen mit Iran einen langjährigen und treuen Verbündeten wie den ägyptischen Präsidenten Hosni Mubarak fallen ließ. Die sunnitischen Staaten fühlen sich vom schiitischen Iran immer bedrohter.

Bahrain und Oman sind sehr interessiert an offiziellen Beziehungen mit Israel, aber auch Sudan und Marokko sind zwei Anwärter für Normalisierungsverträge.

77 Prozent der Israelis ziehen eine Normalisierung mit den Emiraten einer Annexion der Westbank vor.

Der Mufti von Jerusalem, Mohammed Hussein, verbietet dagegen Bürgern der Vereinigten Arabischen Emirate den Zutritt zum Tempelberg. Er verweist auf eine Fatwa, also ein religiöses Rechtsgutachten, aus dem Jahr 2012. Es verbietet den Angehörigen von Staaten, die Friedensabkommen mit Israel schließen, den Zugang zur al-Aksa-Moschee auf dem Tempelberg.

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Friedensabkommen zwischen Israel und den Emiraten

Israel und die Vereinigten Arabischen Emirate haben am Donnerstag (13.8.20) ein historisches Friedensabkommen vereinbart, das zu einer vollständigen Normalisierung der diplomatischen Beziehungen zwischen den beiden Ländern des Nahen Ostens führen wird. Die Vereinbarung wurde unter Vermittlung von US-Präsident Donald Trump ausgehandelt.

Das Abraham-Abkommen ist das erste seiner Art, seit Israel und Jordanien 1994 einen Friedensvertrag unterzeichnet haben.

Die Vergangenheit muss nicht immer der Zukunft im Weg stehen.

Viele arabische Staaten lobten ganz offen das bevorstehende Friedensabkommen zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE).

Der saudische Minister für Information und Kultur, Adel al-Toraifi, sagte, er erwarte, dass dies auch von den anderen Staaten des Golf-Kooperationsrates (GCC) so gesehen werde. “Es ist an der Zeit, dass die GCC-Staaten über den destruktiven Diskurs des falschen arabischen Nationalismus und terroristischer Islamisten hinausgehen. Die GCC-Staaten sollten die Palästinenser dazu drängen, den Terrorismus der Hamas fallen zu lassen und einen modernen Staat anzustreben”, schrieb al-Toraifi auf Twitter.

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Palästina und Corona

Derzeit stecken die palästinensischen Gebiete, wie auch Israel, in der zweiten Welle. Die Corona-Fälle explodieren.

Mittwochvormittag zählte man im Westjordanland bereits knapp 10.850 Fälle, und allein in den 24 Stunden davor waren rund 400 neue Fälle dazugekommen. Palästinensische Spitäler sind der zweiten Covid-19-Welle nicht gewachsen.

Allen, die in Verwaltung, Exekutive oder Politik tätig sind, ist ein Kontakt mit dem israelischen Gegenpart untersagt. Dringend benötigte Lieferungen wie etwa Testkits oder Beatmungsgeräte hängen am Flughafen Tel Aviv fest, weil das bisherige Prozedere zur Zollabwicklung nicht mehr intakt ist.

Die Corona-Pandemie bewirkte, dass viele Patienten erst einmal abwarteten und Behandlungen auf einen späteren Zeitpunkt verschoben – auch weil die Hamas-Regierung in Gaza schon bald eine konsequente Drei-Wochen-Quarantäne nach Einreise verhängte.

Während der ersten Welle hatte es einen verstärkten Austausch zwischen Israel und den Palästinensergebieten gegeben, der auch medizinisches Personal umfasst hatte. Jetzt bleiben die Zolleinnahmen aus, da die Fatah-Regierung sie von Israel nicht mehr annehmen will. Das Geld fehlt auch in den Spitälern, Gehalt für Krankenhauspersonal könne nicht mehr bezahlt werden.

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Schiitische Kampfansage an die sunnitische Welt

Imam Sayyid Ali Khamenei, der oberste Führer des Irans, hat am letzten Freitag des Ramadans 2020, am Al Quds Tag, proklamiert: „Palästina gehört weder den Palästinensern, noch den Arabern oder den Muslimen oder Christen. Es gehört denen, die bereit sind, den Kampf gegen die Ungerechtigkeit und gegen die Unterdrücker aufzunehmen.“

 

Aufschlussreich sind die Bilder, welche zugleich publiziert wurden.

 

Khamenei postete das Bild zum Al Quds-Tag 2020 auf dem persischen Kanal mit dem Kommentar: „Wir werden in Jerusalem beten“. Das ist ein Bild, welches die schiitische Welt symbolisiert.

 

Links in der zweiten Reihe angeschnitten ist Nicolás Maduro Moros, Präsident von Venezuela. Hinter ihm mit dem Messer: Abdul-Malik Badreddin al-Huthi, Führer der Huthi in Jemen. In der dritten Reihe Baschar Hafiz al-Assad Syrien. Rechts daneben in der zweiten Reihe Ismail Ghaani, der Führer der Al-Kuds-Brigaden im Iran, welcher Qasem Soleimani ersetzt. Der Schwarze neben ihm ist Ibrahim Zakzaky, der Führer der Schiiten in Nigeria.  Hassan Nasrallah, der Leiter von Hisbollah, ist vorne in der Mitte. Rechts von ihm steht der Leiter von Hamas, Ismail Haniyya. In der Wolke kann man das Gesicht vom getöteten Qasem Soleimani, den ehemaligen Führer der Al-Kuds-Brigaden im Iran, sehen.

 

Aussagekräftig ist, wer fehlt.

 

Niemand von Jordanien ist sichtbar, obwohl sie offiziell die Autorität über den Tempelplatz haben. Man sieht keinen Saudi (Araber) und keine Sunniten, ausser dem Leiter von Hamas. Es fehlt Abbas und Erdogan usw.

 

Die Aussage ist klar, die Schiiten wollen den Tempelberg in Besitz nehmen. Es ist eine Kampfansage an die sunnitische Welt. Das Bild zeigt auch, dass der Iran Nigeria, Jemen und die Palästinenser übernehmen wollen. Zugleich wollen sie von Venezuela aus, ihren Feind Amerika bekämpfen.

 

Die palästinensische Flagge ist sehr klein. Es geht nicht um das palästinensische Volk, sondern um eine schiitische Übernahme. Das ist das Ende der Palästinenser, wie wir sie heute kennen. Die Palästinenser können nur wählen, unter welcher Herrschaft sie leben wollen.

 

Bemerkenswert ist auch, dass alle dem Felsendom den Rücken zukehren. Der Felsendom ist nicht wichtig. Wäre er ihnen heilig würden sie ihm nie den Rücken zeigen.

 

Interessant ist auch das zweite Bild, das gepostet wurde.

 

Wiederstand bis zum Referendum. Das kann man doppelt verstehen. Die antijüdischen Kräfte machen Radau bis Israel mit einem Referendum dem Treiben ein Ende setzt oder eher im Sinne des Bildes, bis die antijüdischen Kräfte Palästina (vom Jordan bis zum Meer) judenrein machen (Palestine will be free). Der Felsendom wurde kurzerhand auf den christlichen Zionsberg versetzt. Man sieht welches Gebäude zählt.

 

Weil die Autonomiebehörde die Beziehungen zu Israel abbrach, können keine Formulare mehr ausgestellt werden, die Palästinenser benötigen, um im jüdischen Staat zu arbeiten. Anfang dieses Monats reagierte der Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde Mahmoud Abbas auf die Pläne der israelischen Regierung, am 1. Juli mit der Ausweitung israelischer Souveränität auf Teile des Westjordanlandes zu beginnen, und erklärte die langjährige Koordinierung zwischen seiner regierenden Palästinensischen Autonomiebehörde und israelischen Beamten für beendet. Die Verweigerung der Bearbeitung von Genehmigungen in einem der wichtigsten palästinensischen Büros, die diese Reiseanträge bearbeiten, war eines der ersten konkreten Anzeichen dafür, dass Abbas seine Drohung, die Beziehungen auszusetzen, zumindest vorerst wahr macht.  mehr Informationen

 

Nebenbei, die Demonstranten vor dem Weißen Haus (USA), stimmen religiöse schiitische muslimischen Loblieder auf den obersten Führer Irans an.  Link zu den Demos in den USA

 

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Russische Luftabwehr ist in Syrien wirkungslos

Das syrische Militär ist unzufrieden mit seinem russischen Luftabwehrsystem S-300: Es sei gegen israelische Luftangriffe und Cruise Missiles weitgehend wirkungslos. Das berichtet die Website Middle East Monitor.

Die israelischen Streitkräfte sind inzwischen offenbar zuversichtlich, die iranische Militärpräsenz in Syrien zurückzudrängen. Dies führten die Quellen auch auf den Abnutzungskrieg zurück, den Israel in Syrien gegen den Iran führt.

Vollmundig hatten in Zeiten, als Qasem Soleimani noch die Geschicke der Al-Quds-Brigade lenkte, iranische Offizielle verkündet, nun am Golan stationiert zu sein, um vor Ort bald an der Auslöschung des jüdischen Staates tatkräftig mithelfen zu können. Und dafür haben sie in den vergangenen Jahren 30 Milliarden US-Dollar ausgegeben, um nun hilflos zuzuschauen, wie ihre Truppen vom Erzfeind bombardiert werden.

Bashar al-Assads scheint an mehreren Fronten mit Moskau uneins zu sein. Die russischen Medien haben sich in letzter Zeit nicht gescheut, Berichte zu veröffentlichen, die Assads Verhalten kritisieren, möglicherweise als Warnsignal, dass Moskau ihn fallen lassen könnte, wenn es nötig ist.

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Ausgehverbote für die Bevölkerung

In Israel tritt heute Mittwochabend, 25. März, ab 17 Uhr eine der wohl rigorosesten Ausgehverbote für die Bevölkerung in Kraft. Die sportliche Betätigung wird auf einen Umkreis von 100 Metern zur Wohnung beschränkt, die Restaurants dürfen aber weiter Essen nach Hause liefern. Nur noch ein Familienmitglied darf das Haus verlassen, um sich mit Lebensmitteln zu versorgen, und das nur noch einmal am Tag. Die öffentlichen Verkehrsmittel werden auf das notwendige Minimum reduziert. Die Taxis dürfen pro Fahrt nur eine Person transportieren, die auf dem hinteren Sitz Platz zu nehmen hat. Die Leute dürfen aber in einem offenen Gelände außerhalb ihrer Wohnungen beten, bei Beachtung der sozialen Distanzierungsprinzipien (Mindestabstand von 2 Metern von Person zu Person). Die Zahl der Betenden darf aber die Maximalmenge von zehn Personen (nötiges Quorum für ein Minjan) nicht übersteigen. Teilnahme an einer Demonstration ist erlaubt. Ebenso zur Arbeit gehen und zurückkommen, im Rahmen der zuvor festgelegten Vorschriften darüber, wer arbeiten darf. Der Arbeitgeber verpflichtet, die Körpertemperatur von Personen zu kontrollieren, die den Arbeitsplatz betreten. Personen mit Fieber von mehr als 38 Grad Celsius ist der Zutritt zu verweigern.

Netanyahu forderte die Bevölkerung auf, für eine schnelle und gründliche Bekämpfung des Covid-19-Virus zu beten. Worauf die Moderatorin schnippisch erwiderte: vielleicht sollte man eher im Weizmann-Institut (eine weltberühmte Forschungseinrichtung für Biochemie in Rehovot nahe Tel Aviv) nach Lösungen suchen. Dafür musste sie sich auf ihrer Facebook-Seite umgehend entschuldigen.

Israel hat begonnen, Smartphones von Infizierten zu tracken. Will heißen: wer das Krankenhaus oder seine Quarantäne verlässt, wird von der Polizei erfasst.

Der Virus schafft im bedrohlichen politischen Nahost-Szenario Lösungsmöglichkeiten, die man vor drei Wochen noch für undenkbar gehalten hat. Seit drei Wochen gab es keinen Terroranschlag mehr und der Raketenbeschuss aus Gaza ist (vorläufig) eingestellt. Netanyahu lud seinen Widersacher Gantz zur Bildung einer „Regierung der Nationalen Einheit“ auf. „Im September 2021 räume ich für „Benny den Stuhl des Ministerpräsidenten“.

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Corona am 23. März 2020

Ab dem 22.3.20 dürfen Moslems nicht mehr auf dem Haram A Scharif beten (Tempelberg). Das hat die muslimische Behörde in Absprache mit Jordanien beschlossen.

Es hat 67 Tage gedauert, bis die Zahl an Infizierten die 100’000-Make überschritten hat. Danach ist es nur 11 Tage gegangen, bis erneut 100’000 Personen erkrankten. Für die dritten 100’000 dauerte es nur vier Tage (17. bis 21. März). Jetzt ist man bei 360’000. Die 400’000 Marke wird morgen erreicht werden. Die Todesrate ist am steigen.

Dr. Gai Peleg sagte gegenüber dem israelischen Fernsehen, dass in Norditalien den über 60-Jährigen der Zugang zu Atemgeräten nicht gestattet sei.Andere Berichte behaupten, dass einige Familien mit zunehmender Zahl von Toten nicht in der Lage sind, eine angemessene Beerdigung für ihre Angehörigen sicherzustellen.

Israel kauft derzeit Tausende von Atemgeräten, die voraussichtlich Mitte Mai im Land eintreffen werden.

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