Sigd-Fest der äthiopische Juden

Sigd ist ein Feiertag der äthiopischen jüdischen Gemeinde, bekannt als „Beta Israel“. Der Name des Feiertages leitet sich aus dem hebräischen Wort für Niederwerfung „sgida“ ab.
 
Die äthiopische Gemeinschaft macht – zusätzlich zur individuellen Selbstuntersuchung während Jom Kippurs – eine gemeinschaftliche Prüfung, um würdig zu sein, aus dem Exil nach Jerusalem zurückzukehren.
 
Sünden der Gemeindemitglieder werden während Jom Kippurs und den folgenden 50 Tagen vergeben.
 
Das Fest wird am 29. des jüdischen Monats Cheschwan gefeiert. Das ist 50 Tage nach Jom Kippur (ähnlich dem Feiertag von Shavuot, der 50 Tage nach Pessach gefeiert wird). Sigd markiert die Erneuerung des Bundes zwischen dem jüdischen Volk, Gott und seiner Thora. An Sigd beten die äthiopischen Juden zu Gott und bitten darum, sie nach Zion zurückzubringen.
 
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Nahost aus der Balance – droht die Eskalation?

Saudia Arabien und ihre Verbündeten arabischen Staaten haben ihre Einwohner aufgefordert den Libanon zu verlassen (Do 9.11.2017).
 
Hinter dem Rücktritt von Libanons Premier steckt Saudi-Arabiens Kronprinz. Das könnte eine neue Welle der Gewalt auslösen: Israel gegen die Hisbollah, Saudi-Arabien gegen den Iran.
 
Noch vor einigen Wochen schien für den libanesischen Premier Saad al-Hariri die Welt in Ordnung zu sein ….Überhaupt schien dem 47-jährigen Regierungschef das Unmögliche zu gelingen …herrschte unter Hariri relative Ruhe.
 
Schon lange wuchs die Kritik an Hariri, weil er nicht als Bollwerk gegen, sondern als Wegbereiter der Iraner fungierte.
 
Muhammad Bin Salman entschlossen ist, in den eigenen Reihen Gehorsam zu erzwingen.
 
Hariri hat einen kalten Krieg gestartet, der zum Bürgerkrieg eskalieren könnte.
 
Die Lage in der Region sei an einem „Wendepunkt – es könnte einen tödlichen Zusammenstoß zwischen Saudi-Arabien und dem Iran geben.
 
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Israel Angriff und Pause

Die den Gazastreifen kontrollierende fundamentalistische Hamas-Bewegung soll damit einverstanden sein, keine Terroranschläge gegen Israel mehr zu verüben, und auch keine Raketen aus dem Gazastreifen mehr gegen Ziele im jüdischen Staat abzufeuern. Das berichtete am Sonntag die in London erscheinende Zeitung «Asharq al-Awsat» (Der Nahe Osten) unter Berufung auf palästinensische Quellen.

Israelische Kampfflugzeuge sind am Montag 16.10.17 nach Militärangaben von Syrien aus mit einer Flugabwehrrakete angegriffen worden. Die Luftwaffe habe daraufhin eine Raketenbatterie in Syrien beschossen und „außer Gefecht gesetzt“, sagte der israelische Militärsprecher Jonathan Conricus.

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Das Gütesiegel Unesco ist unappetitlich geworden

Aus der Kolumne von Andreas Kunz in der Sonntagszeitung
 
Das Aufsehen war groß, als die USA und Israel am letzten Donnerstag 12.10.17 aus der Unesco ihren Austritt bekannt gaben.
 
Die Zahl der Resolutionen, die der Unesco-Vorstand von 2009 bis 2014 verabschiedete, ist aufschlussreich: 46 Mal verurteilte die Organisation willkürlich Israel – eine einzige Resolution richtete sich gegen das Bürgerkrieg führende Syrien. Und ein Total von 0 Resolutionen verabschiedete die Unesco in der gleichen Zeit gegen Nordkorea, den Iran, Sudan oder irgendein anderes Land.
 
Keine Reaktion zeigten sowohl Ban wie auch die Unesco hingegen, als die Palästinenser in Gaza mit Bulldozern die antike Hafenstadt Anthedon zerstörten – ein Weltkulturerbe der Unesco.
 
Diesen Sommer diskreditierte sie ­Israel als «Besatzungsmacht» und aberkannte dem Land jeglichen rechtlichen oder historischen Anspruch auf seine Hauptstadt Jerusalem. Ein Jahr zuvor hatte die Unesco entschieden, den Tempelberg und die Klagemauer ausschließlich mit deren muslimischen Namen zu benennen – obwohl beide auch zu den heiligsten Stätten des Judentums gehören.
 
…. man fragt sich, warum eigentlich erst die USA und Israel aus diesem Verein ausge­treten sind.
 
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Fatah Hamas Abkommen mit viel Konfliktpotenzial

Fatah und Hamas haben sich Donnerstag 12.10.17 wieder einmal auf ein Abkommen geeinigt. Nach nur zwei Tagen Verhandlungen in Kairo soll so der 10-jährige Bürgerkrieg endlich beendet worden sein.
 
Das ist der sechste Versuch, die beiden Organisationen miteinander zu versöhnen. Doch nur wenige Details wurden endgültig vereinbart.
 
Die Sanktionen, mit denen Abbas den Landstrich belegte, sollen aufgehoben werden.
 
Was geschieht mit dem riesigen Waffenarsenal der Hamas? Eine Auflösung der Kassam-Brigaden, ihres bewaffneten Arms, der seit 2008 drei Kriege gegen Israel führte, stünde nicht zur Debatte.
 
Das ist nur ein Schachzug, der es allen Seiten erlauben soll, Gesicht zu wahren – ohne das Problem zu lösen.
 
Denn im Klartext bedeutet das: Über der Erde dürfen 3000 Polizisten Pässe kontrollieren und den Verkehr regeln. Aber unter der Erde stellt die Hamas sicher, dass sie die wahre Macht in Gaza behält.
 
Ein Hamas-Sprecher erklärte, dass der Vertrag nicht „neu“ sei, sondern die Umsetzung eines vor sechs Jahren in Kairo ausgehandelten Abkommens.
 
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Kommt es zum Krieg zwischen Israel und Iran in Syrien?

„Offensichtlich nimmt das iranische Regime die öffentlichen Warnungen des israelischen Verteidigungsestablishments nicht ernst. Es verhandelt fieberhaft mit dem syrischen Regime und führt Erkundungen vor Ort durch, um einen Militärflughafen in der Nähe von Damaskus zu finden, der den Kampfeinheiten der iranischen Revolutionsgarden als Stützpunkt dienen könnte.
 
Zugleich schreiten die iranisch-syrischen Verhandlungen über einen eigenen iranischen Landungssteg im Hafen von Tartus und die Schaffung einer iranischen Division auf syrischem Boden voran.
 
Israel hat jedoch den Iranern und Syrern sowie den Russen gegenüber deutlich gemacht, dass es eine iranische Präsenz in Syrien – insbesondere in Form iranischer Kampfflieger oder eines iranischen Landungsstegs in Tartus – nicht zulassen werde.
 
Iran setzt afghanische Kindersoldaten in Syrien ein.
 
Die Türkei marschiert in Syrien ein,
 
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Die Taqiyya-Politik zur Täuschung

Iran ist es gelungen, eine Geopolitik des schiitischen Gürtels in antiwestlicher und antisunnitischer Absicht durchzusetzen.
 
Gedanken zum Nahen Osten von Bassam Tibi, gekürzt aus der BAZ 5.10.17
 
Anders als Sunniten, die sehr laut in die Rhetorik-Fanfare blasen, macht der schiitische Iran Politik im Stillen und verkauft sich täuschend an den Westen als Dialogpartner.
 
Bis zum Erscheinen von Edward Saids Buch «Orientalism» im Jahr 1979 war es in den westlichen Islam-Studien möglich, frei über den Islam zu forschen. Said verunglimpfte die gesamte westliche Islam-Forschung mit dem Vorwurf des «Orientalismus». Jeder, der sich kritisch über den Islam äussert, riskiert, der Islamophobie bezichtigt zu werden.
 
Nach der Islamischen Revolution unter Khomeini 1979 hat Iran systematisch versucht, seine islamische Revolution nicht als schiitisch zu beschränken, sondern als universell gelten zu lassen, auch für die gesamte Welt des Islam. Aber schnell mussten sunnitische Muslime die dahinter sich verbergende schiitische Strategie der Taqiyya erkennen.
 
Die Begriffe Assassinen und Taqiyya sind islamisch-schiitischen Ursprungs. Nach dem
 
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