Russische Luftabwehr ist in Syrien wirkungslos

Das syrische Militär ist unzufrieden mit seinem russischen Luftabwehrsystem S-300: Es sei gegen israelische Luftangriffe und Cruise Missiles weitgehend wirkungslos. Das berichtet die Website Middle East Monitor.

Die israelischen Streitkräfte sind inzwischen offenbar zuversichtlich, die iranische Militärpräsenz in Syrien zurückzudrängen. Dies führten die Quellen auch auf den Abnutzungskrieg zurück, den Israel in Syrien gegen den Iran führt.

Vollmundig hatten in Zeiten, als Qasem Soleimani noch die Geschicke der Al-Quds-Brigade lenkte, iranische Offizielle verkündet, nun am Golan stationiert zu sein, um vor Ort bald an der Auslöschung des jüdischen Staates tatkräftig mithelfen zu können. Und dafür haben sie in den vergangenen Jahren 30 Milliarden US-Dollar ausgegeben, um nun hilflos zuzuschauen, wie ihre Truppen vom Erzfeind bombardiert werden.

Bashar al-Assads scheint an mehreren Fronten mit Moskau uneins zu sein. Die russischen Medien haben sich in letzter Zeit nicht gescheut, Berichte zu veröffentlichen, die Assads Verhalten kritisieren, möglicherweise als Warnsignal, dass Moskau ihn fallen lassen könnte, wenn es nötig ist.

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Ausgehverbote für die Bevölkerung

In Israel tritt heute Mittwochabend, 25. März, ab 17 Uhr eine der wohl rigorosesten Ausgehverbote für die Bevölkerung in Kraft. Die sportliche Betätigung wird auf einen Umkreis von 100 Metern zur Wohnung beschränkt, die Restaurants dürfen aber weiter Essen nach Hause liefern. Nur noch ein Familienmitglied darf das Haus verlassen, um sich mit Lebensmitteln zu versorgen, und das nur noch einmal am Tag. Die öffentlichen Verkehrsmittel werden auf das notwendige Minimum reduziert. Die Taxis dürfen pro Fahrt nur eine Person transportieren, die auf dem hinteren Sitz Platz zu nehmen hat. Die Leute dürfen aber in einem offenen Gelände außerhalb ihrer Wohnungen beten, bei Beachtung der sozialen Distanzierungsprinzipien (Mindestabstand von 2 Metern von Person zu Person). Die Zahl der Betenden darf aber die Maximalmenge von zehn Personen (nötiges Quorum für ein Minjan) nicht übersteigen. Teilnahme an einer Demonstration ist erlaubt. Ebenso zur Arbeit gehen und zurückkommen, im Rahmen der zuvor festgelegten Vorschriften darüber, wer arbeiten darf. Der Arbeitgeber verpflichtet, die Körpertemperatur von Personen zu kontrollieren, die den Arbeitsplatz betreten. Personen mit Fieber von mehr als 38 Grad Celsius ist der Zutritt zu verweigern.

Netanyahu forderte die Bevölkerung auf, für eine schnelle und gründliche Bekämpfung des Covid-19-Virus zu beten. Worauf die Moderatorin schnippisch erwiderte: vielleicht sollte man eher im Weizmann-Institut (eine weltberühmte Forschungseinrichtung für Biochemie in Rehovot nahe Tel Aviv) nach Lösungen suchen. Dafür musste sie sich auf ihrer Facebook-Seite umgehend entschuldigen.

Israel hat begonnen, Smartphones von Infizierten zu tracken. Will heißen: wer das Krankenhaus oder seine Quarantäne verlässt, wird von der Polizei erfasst.

Der Virus schafft im bedrohlichen politischen Nahost-Szenario Lösungsmöglichkeiten, die man vor drei Wochen noch für undenkbar gehalten hat. Seit drei Wochen gab es keinen Terroranschlag mehr und der Raketenbeschuss aus Gaza ist (vorläufig) eingestellt. Netanyahu lud seinen Widersacher Gantz zur Bildung einer „Regierung der Nationalen Einheit“ auf. „Im September 2021 räume ich für „Benny den Stuhl des Ministerpräsidenten“.

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Corona am 23. März 2020

Ab dem 22.3.20 dürfen Moslems nicht mehr auf dem Haram A Scharif beten (Tempelberg). Das hat die muslimische Behörde in Absprache mit Jordanien beschlossen.

Es hat 67 Tage gedauert, bis die Zahl an Infizierten die 100’000-Make überschritten hat. Danach ist es nur 11 Tage gegangen, bis erneut 100’000 Personen erkrankten. Für die dritten 100’000 dauerte es nur vier Tage (17. bis 21. März). Jetzt ist man bei 360’000. Die 400’000 Marke wird morgen erreicht werden. Die Todesrate ist am steigen.

Dr. Gai Peleg sagte gegenüber dem israelischen Fernsehen, dass in Norditalien den über 60-Jährigen der Zugang zu Atemgeräten nicht gestattet sei.Andere Berichte behaupten, dass einige Familien mit zunehmender Zahl von Toten nicht in der Lage sind, eine angemessene Beerdigung für ihre Angehörigen sicherzustellen.

Israel kauft derzeit Tausende von Atemgeräten, die voraussichtlich Mitte Mai im Land eintreffen werden.

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Israel im Ausnahmezustand

Israel hat das Parkhaus des Mamilla-Einkaufszentrums in Jerusalem in ein Krankenhaus umgebaut. Leicht-Corona-Kranke werden derzeit in Hotels eingeliefert. Die restliche Bevölkerung Israels wurde zu „Hausarrest“ aufgefordert, nur das Notwendige darf in Supermärkten, wie auch bei der Post und Apotheken, noch besorgt werden. Ab 20 Uhr abends keinen öffentlichen Verkehr und am Freitag und Schabbat ganz eingestellt.

Treffen über 10 Personen sind verboten. „Überwachungstechnik“, die normalerweise von Beth Shin Geheimdienst für den Kampf gegen den Terror benutzt wird, soll nun für Zivilisten eingesetzt werden. War man zu nah an einem Infizierten, erhält man eine Meldung: „Wir bitten Sie, sich sofort zu melden und in Heim-Quarantäne zu gehen“.

Verantwortliche in Israel befürchten, dass die Lage bald ausser Kontrolle geraten könnte, da die Ultra-Orthodoxen den Ernst der Lage nicht verstehen. Es hat sich gezeigt, dass sich das Virus besonders schnell in den Stadtteilen und Gemeinden von Ultra-Orthodoxen verbreitet. Im Vorort in Telz-Stone (neben den Fernsehstudios) wurde beispielsweise fast jeder vierte Einwohner isoliert, und die Regierung hat über eine vollständige Sperrung der Gemeinde nachgedacht.

Mehrere prominente rabbinische Führer in Israel kündigten Anfang dieser Woche an, dass sie die Regierungsrichtlinien nicht einhalten würden, und erklärten, dass ihre Schulen und Jeschiwas offen bleiben würden. Sie haben eine begrenzte Klassengröße von 10 Schülern, ein Kompromiss, der nach Verhandlungen mit der Übergangsregierung von Netanjahu erzielt wurde.

Hochzeiten werden trotzdem abgehalten. Laut dem Haredi-Nachrichtenportal Kikar Hashabbat hatten die Rabbiner die Hochzeit mit der Begründung genehmigt: „Es ist bekannt, dass bei einer Feier der Gerechten kein Schaden entstehen kann„.

In der Innenpolitik wurde zum ersten Mal in der Geschichte Israels die 23. Knesset im leeren Parlamentssaal und vor leeren Stühlen eingeschworen, es waren nur die zwei Kandidaten Benjamin Netanjahu und Benny Gantz da; es fand im Beisein des Staatspräsidenten Rubi Rivlin und des Knesset-Sprecher Edelstein statt. Einige Israelis hoffen, dass nun eine Not-Einheitsregierung gebildet wird. Trotz des klaren Wahlsieges von Netanjahu (36 gegen 32) am 2. März wurde dennoch dem ehemaligen General Benny Gantz von Staatspräsident Rivlin die Aufgabe zur Koalitionsbildung übergeben. Nun hat er 28 Tage Zeit dafür. Laut den meisten Experten wird es zu einer Einheitsregierung mit Rotationsamtszeiten führen, wahrscheinlich zuerst 2 Jahren mit Netanjahu, dann mit Gantz.

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Israel hat wieder Wasser

Obwohl der Pegel immer noch 210,04 Meter unter dem Meeresspiegel liegt, ist er rund 1,75 Meter höher als Anfang Januar. Das letzte Mal war der Stand 1992 so hoch.
 
Der Regen seit Anfang Januar war so reichlich, dass der Wasserspiegel bald um etwa 1,25 Meter ansteigen könnte, wenn die für den Rest dieser Woche vorhergesagten Regenfälle eintreten würden. An diesem Punkt würde besteht Hochwassergefahr.
 
Wenn Überschwemmungen möglich sind, werden die Behörden eingreifen. Wenn sich das Wasser der „oberen roten Linie“ von 208,8 Metern unter dem Meeresspiegel nähert, werden sie im Kibbuz Degania einen Damm öffnen, damit das Wasser wie 2013 in den Jordan fließen kann.
 
Uri Schor, Sprecher der israelischen Wasserbehörde, sagte, dass die Wahrscheinlichkeit einer Dammöffnung 50% beträgt.
 
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Friedensplan 2020 Tempelplatz

Aus dem israelischen Radio 31.1.2020: „… Präsident Trump hat uns, die Israelis, an unsere biblischen Rechte an unserem Land erinnert. Das sind Begriffe, die die lokale liberale Progressive Linke wollen, dass wir sie alle vergessen…“
 
Spanndend am Friedensvertrag ist folgender Punkt :
 
„Angesichts dieser lobenswerten Bilanz von mehr als einem halben Jahrhundert sowie der extremen Sensibilität in Bezug auf einige der heiligen Stätten Jerusalems sind wir der Ansicht, dass diese Praxis beibehalten werden sollte und dass alle heiligen Stätten Jerusalems denselben Regierungssystemen unterliegen sollten, die es heute gibt. Insbesondere der Status Quo am Tempelberg / Haram al-Sharif soll ungebrochen weitergehen.
 
Die heiligen Stätten Jerusalems sollten offen und für friedliche Anbeter und Touristen aller Glaubensrichtungen zugänglich bleiben. Menschen jeden Glaubens sollte es gestattet sein, auf dem Tempelberg / Haram al-Sharif in einer Weise zu beten, die ihrer Religion voll und ganz entspricht, wobei die Zeiten der Gebete und Feiertage jeder Religion sowie andere religiöse Faktoren zu berücksichtigen sind.“ (Papier «Frieden zum Wohlstand» Eine Vision zur Verbesserung des Lebens des palästinensischen und israelischen Volkes, JANUAR 2020, Seite 20)
 
Für die Juden bedeutet dies Folgendes. Sie dürfen unter diesem Plan so „beten“ bzw. anbeten, wie es ihre jüdische Religion vorsieht. Das könnte auch meinen, die Darbringung von Schlachtopfern und Gaben auf dem Altar, zum wohlgefälligen Geruch für Gott (vgl. 3.Mose 1-7). Damit die in Daniel 9,27 erwähnten Schlachtopfer und Speisopfer abgeschafft werden können, müssen sie zuerst erlaubt werden.
 
Der Tempelberg soll unter jordanischer Aufsicht bleiben, aber jüdische und christliche Gebete auf dem Platz zulassen.
 
Vielleicht muss dazu erst die Macht des Islams durch den Krieg von Hesekiel 38-39 gebrochen werden, indem der Gott Israels sichtbar eingreift. Hesekiel 38,23 „So werde ich mich als groß und heilig erweisen und mich vor den Augen vieler Nationen zu erkennen geben. Dann werden sie erkennen, dass ich der HERR bin.“ Vielleicht tritt durch dieses Ereignis auch eine allgemeine Umkehr des jüdsichen Volkes zu Gott ein. 
 
Gegen den Friedensplan sind, die Türkei, der Iran, die Palästineser. Russland hat sich nicht geäussert. Hinter den Palästineser stehen im Moment die in Hesekiel erwähnten Länder.
 
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Friedensplan 2020

US-Präsident Donald Trump sieht in seinem Nahost-Plan nach eigenen Angaben eine Zwei-Staaten-Lösung für Israel und die Palästinenser vor. Der Friedensplan sei nur ein „erster Schritt.
 
Jerusalem solle die »ungeteilte Hauptstadt« Israels bleiben.
 
Zum ersten Mal hat Israel seinen Standpunkt in Form einer öffentlichen Karte dargelegt.
 
Der Status quo bezüglich des Tempelbergs bleibe unverändert.
 
Die Vision sieht einen demilitarisierten palästinensischen Staat vor, der friedlich mit Israel zusammenlebt.
 
Die Palästinenserführung wies den Plan von US-Präsident Donald Trump wütend zurück. Der am Dienstag vorgestellte Plan werde „im Mülleimer der Geschichte landen“, sagte Palästinenserpräsident Mahmud Abbas im palästinensischen Fernsehen.
 
Der Friedensplan versucht mit einem Volk Frieden zu schließen, für das es lukrativer ist, Opfer zu sein und Terrorgelder zu kassieren.
 
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