Meinungsunterschiede zwischen Israel und USA wegen Irans Atomprogramm

Hinsichtlich der Verhandlungen mit Iran bestehen nach Ansicht israelischer Offizieller Meinungsunterschiede zwischen den USA und Israel. Einerseits herrscht nach Ansicht der genannten Offiziellen in Jerusalem und Washington Einigkeit darüber, dass der Iran den Weltfrieden bedrohe und daran gehindert werden müsse, Atomwaffen zu erwerben, doch über die Maßnahmen herrschen Differenzen.

Die Iraner hätten, so wird in Israel argumentiert, bis jetzt noch keine ihrer Positionen aufgegeben, sondern hätten vielmehr weitere acht Wochen bis zur nächsten vermutlichen Gesprächsrunde in Moskau zur Fortsetzung ihrer nuklearen Rüstung gewonnen.

Barak hatte sich am Dienstag zur neuen Vereinbarung zwischen der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) und dem Iran geäußert. Diese schließe die Möglichkeit eines israelischen Angriffes auf den Iran, um das Atomprogramm zu hemmen, nicht aus, sagte der Verteidigungsminister. Daraufhin beschwerte sich Botschafter Chasaee am Freitag bei der UNO über die israelische Rhetorik. Barak drohe “unberechtigt und unter irrtümlichen und falschen Annahmen über die friedlichen Absichten der nuklearen Aktivitäten des Iran” Gewalt gegen die Islamische Republik an.

Am Samstag wies der zweitwichtigste Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden, Brigadegeneral Hossein Salami, auf die militärische Schlagkraft der Islamischen Republik hin. “Heute liegt kein Stützpunkt in der Region außerhalb der Reichweite der iranischen Raketen”, sagte er laut der “Times of Israel”.

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Gefährliche Zerreißprobe für die ägyptische Gesellschaft

Muhamed Morsi und Ahmed Shafiq sind zwei Extreme: Einerseits der offizielle Kandidat der Muslimbrüder und anderseits der inoffizielle Kandidat der Militärs und Anhänger des alten Regimes.

Die Stichwahl am 16. und 17. Juni droht damit zu einer gefährlichen Zerreißprobe für die ägyptische Gesellschaft zu werden. Das bisherige Resultat zeigt, dass der Graben zwischen säkularen und muslimischen Gruppen tief ist.

Die muslimische Front hat bessere Chancen, zusammenzuhalten als die säkulare. Auf der säkularen Seite wirken sich die Spaltung zwischen Freunden und Feinden der Revolution mehr aus. Sie ist von geringerer Bedeutung auf der muslimischen Seite, weil all ihre Angehörigen ein “anderes Ägypten” anstreben, als es unter Mubarak gewesen war. Doch viele fürchten sich auch vor einem islamischen Gottesstaat.

Demonstranten haben in Kairo am Montag das Wahl-Hauptquartier des säkularen Präsidentschaftskandidaten Ahmed Shafik in Brand gesteckt. Möglicherweise haben die Demonstranten mit dem Brandanschlag ihrem Ärger gegen Shafik, für sie ein Vertreter des «alten Regimes», Luft machen wollen. Ahmed Shafik hat sich auch mit der Bemerkung, «wenn nötig» nicht vor einem Besuch in Israel zurückzuschrecken, den Zorn der Massen zugezogen.

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Misshandlungen in palästinensischen Gefängnissen

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) hat den Umgang mit Häftlingen in palästinensischen Gefängnissen kritisiert. In ihrem Jahresbericht 2012 zur weltweiten Lage der Menschenrechte schreibt AI von Gefangenen im Westjordanland und im Gazastreifen, die gequält und misshandelt würden. Die dafür Verantwortlichen blieben straffrei

Dem AI-Bericht zufolge gab es im Westjordanland Hunderte Festnahmen aus politischen Gründen – wegen der Unterstützung der radikal-islamischen Hamas. Ein angemessener Prozess werde ihnen nicht gewährt. Im Gazastreifen wiederum befänden sich Hunderte Fatah-Anhänger in Haft, die keinen Anwalt treffen dürften. Das “Unabhängige Kommissariat für Menschenrechte” spricht von über 1.000 solcher Festnahmen im Westjordanland und 700 im Gazastreifen.

Überdies verzeichnet die Menschenrechtsorganisation eine fortwährende Diskriminierung von Frauen und Mädchen durch das Gesetz. Gewalt durch Familienangehörige sei häufig. Positiv wird eine Neuerung im Zusammenhang mit den sogenannten “Ehrenmorden” angemerkt: Der palästinensische Präsident Mahmud Abbas habe im vergangenen Jahr die Paragraphen abgeschafft, die Männern in einem solchen Fall die Strafe erleichtert hätten.

Bewaffnete Gruppen im Gazastreifen kritisiert AI, weil sie wiederholt Raketen und Granaten auf Israel abgeschossen haben. Dabei seien zwei Menschen getötet und andere in Lebensgefahr geraten.

Auch Israel wird in dem AI-Bericht, der am Donnerstag veröffentlicht wurde, scharf kritisiert. Unter anderem geht es dabei um die Siedlungspolitik und die Blockade des Gazastreifens.

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Konflikte mit den illegalen Einwanderer in Israel

In Tel Aviv ist es am Mittwoch zu Demonstrationen gegen illegale Einwanderer gekommen. Unter den etwa 1.000 Demonstranten griffen einige auch zur Gewalt. Die Polizei nahm 17 Randalierer fest. Der Aufruhr trug sich im südlichen Stadtteil Hatikwa zu. Die Protestanten griffen Migranten an und verursachten Sachschäden.  Auch in Bnei Brak, Aschdod und Eilat gab es kleinere Demonstrationen gegen illegale Einwanderer.

Auf einer weiteren Kundgebung in Tel Aviv beklagten Bürger der Stadtteile Schapira und Kirijat Schalom die Unsicherheit, die die illegale Einwanderung mit sich bringe. “Unsere Straßen sind für unsere Kinder nicht mehr sicher”, war auf einem Plakat zu lesen.

Unmittelbarer Anlass für die Demonstrationen war die Vergewaltigung eines 19-jährigen Mädchens durch zwei Ausländer am Weiterlesen

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Ältester archäologischer Hinweis auf den Geburtsort vom Messias

Archäologen haben den ältesten ausserbiblischen Hinweis auf die Existenz einer Siedlung Bethlehem im Königreich Juda gefunden. Er wurde bei Ausgrabungen in der so genannten Davidstadt südlich der Altstadt von Jerusalem entdeckt.

Auf einem Stück Ton, das zur Versiegelung eines Dokuments oder eines Objekts benutzt wurde, mit einem Durchmesser von 1,5 Zentimetern, stehen in althebräischer Schrift untereinander die drei Ausdrücke “BiSchevat” (“im Siebten”), “Beit Lechem” (“Bethlehem / Haus des Brotes”) und (teilweise abgebrochen) “LeMelech” (“dem König”). Zweifelsfrei kann das Fundstück in die Zeit des ersten Tempels datiert werden.

Ausgrabungsdirektor Eli Schukrun von der israelischen Altertumsbehörde glaubt, dass die Bulla von einer Steuergabe stammt, die von der Stadt “Bethlehem” an “den König” von Jerusalem in dessen “siebtem” Regierungsjahr entsandt worden war.

In der Bibel wird Bethlehem erstmals als der Ort erwähnt, an dem die Stammmutter Rahel starb (1. Mose 35,19; 48,7). Später ist Bethlehem der zentrale Ort für das biblische Buch Rut. An Bedeutung gewinnt die landwirtschaftlich geprägte Siedlung schließlich, weil dort der Hirtenjunge David zum König gesalbt wird (1. Samuel 16).  In Micha 5,1 wird verheissen dass in Bethlehem der jüdische Messias geboren wird, was auch die gelehrten Juden in Matthäus 2,5 bestätigen. In Bethlehem wurde Jesus / Yeshua geboren (Matthäus 2,1) und die Engel verkündeten den Hirten dass der Messias (Christus) in der Stadt Davids (Bethlehem) geboren sei (Lukas 1,11).

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Flüchtlinge aus muslimischen Ländern suchen Zuflucht in Israel

Am letzten Sonntag warnte der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu vor einem anhaltenden Ansturm afrikanischer Einwanderer nach Israel. Sollte Israel die Einwanderungswelle nicht stoppen, könnten aus 60.000 illegal eingewanderten Immigranten leicht 600.000 werden, meinte Netanjahu. Der Ansturm könnte so zu einer Auslöschung Israels als jüdischem und demokratischen Staat führen.

Seit 2005 sind rund 50.000 Menschen aus Afrika nach Israel geflohen, um Armut und Verfolgung zu entgehen. Nach einer Reihe von Verbrechen die von Einwanderern begangen worden sein sollen, ist das Thema in Israel in jüngster Zeit in den Vordergrund gerückt.

In Israel kümmern sich messianische Juden, Kirchen und Menschenrechtsbewegungen um die Flüchtlinge, welche keine staatliche Unterstützung und auch keine Arbeitsbewilligung erhalten.

Beispiel einer Organisation in Englisch

 

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Die Gefahren des Internets brachten über 60’000 ultra-orthodoxe Juden in New York zusammen

Es war ein ungewohntes Bild, selbst für New York. Vor dem Stadion der New York Mets bildeten sich lange Warteschlangen schwarz-weiss gekleideter Männer, von denen wohl noch niemand je zuvor ein Baseballstadion betreten hatte. Alle 42’000 Sitzplätze im Station waren ausverkauft, so dass die Veranstalter das nahegelegene Arthur Ashe Stadion, in dem normalerweise die US Open abgehalten werden, ebenfalls anmieteten und auch dort waren 20’000 Sitzplätze gut gefüllt.

Doch weder Baseball, noch Tennis, sondern das Internet stand im Zentrum des Interesses, oder genauer gesagt, die Gefahren des Internet brachten über 60’000 ultra-orthodoxe Juden zusammen.

Seitdem das Internet Teil des Alltags wurde, wurde es auch zu einer Herausforderung für viele ultra-orthodoxe Juden, die ein weitgehend abgeschottetes Dasein führen. Einige Rebbes, die spirituellen Führer von chassidischen Dynastien, haben einen vollkommenes Internetverbot für ihre Anhänger ausgesprochen, andere wiederum erlauben die Internetnutzung für berufliche Zwecke, jedoch nur mit speziellen Filtern.

Die Organisatoren brachten zum aller ersten Mal Vertreter von allen ultra-orthodoxen Sekten zusammen, um die Gefahren des Internets zu diskutieren. Lange war umstritten, Anhänger der Chabadbewegung einzuladen, da diese das Internet weitgehend für pädagogische Zwecke nutzt.

Ein Sprecher der Veranstalter erklärte, dass «in jüngster Zeit durch das Internet viele ernste familiäre Probleme entstanden [sind], und es muss etwas geschehen, damit wir uns vor den Gefahren [des Internet] schützen.» Andere Vertreter von chassidischen Organisationen äußerten sich ähnlich: «Das Internet kann Familien durch Spielsucht, Pornographie und andere Laster zerstören. Vor allem ist das Surfen im Internet eine kolossale Zeitverschwendung; junge Leute sollten lieber die Zeit zum Torahstudium nutzen.»

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